Samstag, 23. Mai 2015

Commissario Pavarotti küsst im Schlaf - Elisabeth Florin


Eckdaten zum Buch:

  • Erscheinungsdatum:07.10.2014
  • Verlag : Emons Verlag
  • ISBN: 9783863585877
  • 432 Seiten
  • Genre: Krimi
  • Art: Reihe jedoch unabhängig lesbar

Autor:

Elisabeth Florin wuchs in Süddeutschland auf und verbrachte als Jugendliche viel Zeit in Meran. Ihre journalistische Laufbahn begann sie im nahen Bozen bei der Radiotelevisione Italiana (RAI). Meran hat sie seither nicht mehr losgelassen. Elisabeth Florin arbeitet seit zwanzig Jahren als Autorin, Finanzjournalistin und Kommunikationsexpertin für Banken und Fondsgesellschaften in Frankfurt. Sie lebt mit ihrer Familie im Taunus.

Klappentext:

Sommer in Meran. In einem Sanatorium wird der Chefingenieur eines italienischen Kreuzfahrtschiffes ermordet. Der Mann war verantwortlich für eine Beinahe-Havarie und seelisch am Ende. Als herauskommt, dass der Tote unter falschem Namen gelebt hat, geraten Commissario Pavarotti und Lissie in ein Verwirrspiel um seine wahre Identität. Bis sie schließlich den Keim des Bösen in der gemeinsamen Vergangenheit Italiens und Deutschlands entdecken ...

Cover:

Das Cover empfinde ich persönlich nicht als Hingucker - es strahlt zwar ein gewisses Flair aus aber dennoch bleibt es eher unscheinbar!

Schreibstil:

Das Buch an sich ist sehr gut umgesetzt - man hat keinerlei Probleme der Story zu folgen das liegt zum einen an dem sehr angenehmen Schreibstil von Frau Florin und andererseits durch die Lebhaftigkeit mit der  die Ereignisse geschildert werden!

Meinung:

Grundsätzlich hat mir das Buch gut gefallen und ich empfehle aus wirklich jedem Krimiliebhaber. Spannung ja aber blutige Auseinandersetzungen à la Beckett oder Carter Fehlanzeige! Aber Krimi ist eben nicht gleich Thriller, dass sollte man auf jeden Fall im Gedächtnis behalten. Der Krimi hat einen wunderbaren regionalen "Tatsch" der auch immer wieder durch diverse Dialekte unterstützt wird - keine Sorge sie sind wirklich gut zu verstehen und unterstützen die Atmosphäre nur!

Interessant ist auch, dass immer wieder Protokolle die einzelnen Kapitel unterbrechen und so langsam die Hintergründe der Handlung durchleuchten.

Ein solider Roman zwar fehlt mir der richtige "Aha" Moment aber dennoch war es ein paar schöne Stunden Lesevergnügen!

Fazit: Ein guter Krimi mit sehr schönen regionalen Einflüssen der jeweiligen Handlungsebenen. Ein sehr schön ausgearbeiteter Plot, durch den sich sehr gut der sozusagen "rote Faden" herauskristallisiert!

4 Sterne von 5



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen