Montag, 4. Januar 2016

[Rezension]: Die Tiefe - Nick Cutter



Thriller?
Gruselig?
Spannung?
Irgendwie habe ich das alles nicht so wirklich gefunden....
Aber mal von vorne!

Eckdaten:

  • Erscheinungsdatum : 09.11.2015
  • Verlag : Heyne, 
  • ISBN: 9783453418967
  • Flexibler Einband 496 Seiten
  • Art: Einteiler
  • Genre: Thriller
Autor:

Nick Cutter ist das Pseudonym eines preisgekrönten Autors, der bereits Kurzgeschichten und Romane veröffentlicht hat. Er lebt nicht auf einer Insel, sondern in Toronto, Kanada.

Klappentext:

Tod aus der Tiefe Die Menschheit erzittert unter einer unheimlichen, tödlichen Krankheit, die sich rasend schnell ausbreitet. In dieser Krisensituation wird der Arzt Luke Nelson zu Hilfe gerufen. In den Tiefen des Meeres ist ein Organismus aufgetaucht, ein Parasit, mit dem sich die Krankheit vielleicht bekämpfen lässt. Lukes Bruder Clayton, ein genialer Biologe, ist mit seinem Team bereits im Tauchschiff Trieste. Doch der Kontakt zur Trieste bricht ab. Als die grausam entstellte Leiche eines der Forscher geborgen wird, begibt Luke sich hinab in den Marianengraben. In die dunkle Tiefe …

Cover:

Das Cover ist auf jeden Fall interessant und hebt sich von den typischen Thriller deutlich ab und das liegt zumal an der auffälligen blauen Farben und an der Gesamtgestaltung.
Mir gefällt das Cover ansich eigentlich sehr gut, da es optisch auf jeden Fall ansprechend ist.

Schreibstil:

So und hier stehen wir nun vor einem Problem. Zu mal ich irgendwie eine etwas falsche Vorstellung habe - ich dachte ich bekomme eine spannende und ausgeklügelte Story mit Horrorelementen. Letztere fehlten mir gänzlich und ich bin eigentlich kein Horrorfan und somit sind auch klitzekleine Horrorelmente für mich bereits Horror aber hier kam weder Gänsehaut noch eine gruselige Stimmung auf. Nächstes Problem die eher weniger tiefsinniger Geschichte vor allem die unnötigen Details.
Zwar ist der Schreibstil gut lesbar und flüssig aber eher flach und einfach gehalten.

Meinung:

Die Handlung ist großteils eher durchwachsen. Die Protagonisten sind flach und die Spannung bleibt leider großteils auf der Strecke - viel zu oft geisterten zwei Fragen in meinem Kopf herum: "Warum?" und "Ist das jetzt relevant?"

Ich muss sagen ich bin eigentlich ziemlich enttäuscht von diesem Buch und ich habe mich auch durchgequält und habe jetzt eine gefühlte Ewigkeit daran glesen.

Zu dem Hauptprotagonisten Luke kann ich nur sagen. er war einfach nicht mein Fall - dieser Typ war mir absolut nicht sympathisch und er war ziemlich schnell untendurch, da half dann auch nicht dass man im Laufe des Buches mehr Einblicke in sein Leben bekommt - die ersten Eindrücke haben eindeutig nicht überzeugt.

Clayton war da schon interessanter auch wenn ich ihn und seine eiskalte Art einfach nur verabscheut habe.....

Ich habe kurz überlegt das Buch abzubrechen, aber mich dann doch aus Neugier beschlossen dass Buch zu beenden, da ich eigentlich "nie" abbreche.

Fazit: Leider kein Buch für mich - ich glaube es wieder einmal so ein Buch das man entweder liebt oder hasst.

Cover: 0,8 von 1 Stern
Schreibstil: 0,4 von 1 Stern
Protagonisten: 0,4 von 1 Stern
Handlung/Umsetzung: 0,8 von 2 Sternen

Gesamteindruck 2,4 von 5 möglichen Sternen

Kommentare:

  1. Danke für deine Einschätzung! Ich habe das Buch schon ins Auge gefasst, jetzt schaue ich es mir noch einmal genauer an.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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  2. "Tiefseetauchexkursionen" reizen mich ja eigentlich immer - sofern da unten irgendein olles, geheimnisvolles Schiffswrack lauert. Aber so "Parasitenjagd" ist dann definitiv eher weniger meins, ich hab's generell nicht so mit diesen ganzen Epidemiegeschichten und in diesem Fall nu erst recht nicht das Gefühl, ich könnte was verpassen, wenn ich's nicht lese. ;)

    LG,
    Tanja

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