Donnerstag, 17. März 2016

[Rezension] - Feengabe von Barbara Schinko


„Für uns Menschen ist die Liebe eine Gabe. Für die Feen dagegen ist sie bloß ein Spiel.“

Eckdaten zum Buch:


  • Erscheinungsdatum :24.09.2011
  • Verlag : Selfpublisher
  • ISBN: B015Q71CTE
  • E-Buch Text 188 Seiten
  • Genre: Fantasy
Autorin:

Die österreichische Autorin Barbara Schinko wurde 1980 geboren und wuchs in einer Kleinstadt auf. Ihre Kindheit spielte sich zwischen Bücherbergen und den Welten in ihrem Kopf ab. Später studierte sie internationale Wirtschaftsbeziehungen, lebte mehrere Monate lang in Irland und reiste im Wohnmobil durch die USA. Wenn sie nicht arbeitet, sitzt sie in ihrem geliebten Hängesessel auf dem Balkon und träumt sich ans Meer.

Klappentext:

„Für uns Menschen ist die Liebe eine Gabe. Für die Feen dagegen ist sie bloß ein Spiel.“ Das muss die 15-jährige Mavie erfahren, als ihre Schwester dem Feenprinzen Cahill in sein Reich folgt. Unterstützt von ihrem Freund Sorley und von Grainne, einer ehemaligen Piratin, macht sich Mavie auf, um ihr Schwesterherz zu befreien. Doch kann man jemanden retten, der nicht gerettet werden will?

Cover:

Das Cover ist solide - keine besonderen Eye-Catcher für mich macht es einen gut Eindruck, aber ist eben keines dieser "WoW-Cover" wo einem die Augen merklich hängen bleiben. 

Schreibstil:

Zu Beginn habe ich mir etwas schwer getan ins Buch zu kommen und ich konnte der ganzen Geschichte auch nicht 100% folgen, jedoch legte sich das nach ein paar Seiten und ich konnte vollends in diese magische Geschichte eintauchen. Für Gefühl und etwas Spannung ist in diesem fantastischen Roman eindeutig gesorgt.

Sehr interessant fand ich die Erzählweise empfunden sie ist jene eines Märchens in manchen Punkten angelegt und das hat mir persönlich als Märchenfan auch gefallen.

Meinung:

Besonders gut gefällt mir die Charakterisierung von Mavie. Mavie ist 15 Jahre alt, wirkt aber schon etwas erwachsener und reifer, aber Rücksicht genommen auf ihre Verhältnisse finde ich das durchaus ok. Mavie handelt überlegt aber auch implusiv so wie es für ihr junges Alter üblich ist. Für mich war Mavie die größte Überraschung und diesem Buch und ich habe gerne über sie gelesen.

Auch die Geschichte ansich fand ich sehr interessant - für mich zwar nichts 100% Neues, aber das ist auch wirklich schwer, es gibt doch alles irgendwo schon einmal und ich muss sagen Barbara Schinko hat hier einen guten Job gemacht, man nimmt ihr die Story einfach so ab wie sie ist. Man lebt quasi mit Mavie und durchlebt. was sie erlebt.

Die anderen Charakter sind ebenso detailreich, aber erscheinen mir im Vergleich zu Mavie schwächer.

Noch ein paar Worte zur Feenwelt, der Wechsel in die Feenwelt und dessen Schilderung sind gut verständlich und man kann auch alles bis dahin gut nachvollziehen, in der Feenwelt finde ich die Story ab und zu etwas verwirrend und ich hatte schon Angst das die Autorin etwas zu viel abschweift, aber schlussendlich klärt sich alles und sie schafft die Entwirrung elegant. 

Fazit: Ein solides Buch mit einem etwas holprigen Einstieg, aber dran bleiben lohnt sich definitiv und ich würde es auch immer wieder lesen.

Cover: 0,8 von 1 Stern
Schreibstil: 0,8 von 1 Stern
Protagonisten: 1 von 1 Stern
Thematik/Umsetzung: 1,6 von 2 Sternen

Gesamteindruck: 4,2 von 5 möglichen Sternen

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen