Mittwoch, 31. August 2016

[Rezension] Der Lehrling des Magiers (Midkemia-Saga) - Raymond Feist


Ein junger Mann auf der Suche nach seinem Platz.
Ein Feind von außen, der die Völker bedroht.
Begleitet Pug auf seiner Reise durch eine Welt wie sie selbst der große Tolkien nicht schöner beschreiben hätte können.



Eckdaten zum Buch:

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe :01.01.1995
  • Aktuelle Ausgabe : 20.06.2016
  • Verlag : Blanvalet
  • ISBN: 9783734160950
  • Flexibler Einband 448 Seiten
  • Genre: Famtasy
  • Art: Reihe (Band 1)
Autor:

Raymond Feist wurde 1945 in Los Angeles geboren und lebt in San Diego im Süden Kaliforniens. Viele Jahre lang hat er Rollenspiele und Computerspiele entwickelt. Aus dieser Tätigkeit entstand auch die fantastische Welt Midkemia seiner Romane. Die in den 80er Jahren begonnene Saga ist bereits ein Klassiker des Fantasy-Genres, und Feist gilt als einer der wichtigsten Vertreter der Fantasy in der Tradition Tolkiens.

Klappentext:

+++ Spoiler enthalten +++

Krieg und Intrigen, Ehre und Tod, Liebe und Hass.
Das Königreich Rillanon befindet sich im Krieg. Doch nicht nur der Feind von außen bedroht den Frieden, denn Intrigen und Verrat beherrschen den Königshof, und so wird viel zu spät auf die Invasion reagiert. Der Magierlehrling Pug und sein bester Freund, der junge Krieger Tomas, wissen nichts von den Geschehnissen bei Hofe. Für sie bedeutet dieser Krieg eine Möglichkeit, sich zu beweisen und vielleicht sogar Ruhm zu erlangen – bis sie Teil der Intrigen werden und den wahren Schrecken des Krieges begegnen.


Cover:

Die Bücher sind bereits früher einmal erschienen genauer gesagt 1995, werden jetzt vom Blanvalet Verlag neuaufgelegt und haben somit auch ein neues optisches Erscheinungsbild bekommen. Die Cover der Reihe sind alle in einem einheitlichen Stil und unterscheiden sich nur durch das Emblem und die Farbe. Ich persönliche finde die Reihe optisch sehr ansprechend.

Schreibstil:

Der Schreibstil ist zu Beginn sehr gewöhnungsbedürftig, da man es mittlerweile in den meisten Bücher so hält, dass man aus der Ich-Perspektive des Protagonisten die Geschichte erzählt bekommt - hier ist dies nicht der Fall.

Das erste 1/4 erleben wir großteils Pugs Werdegang. Später erleben wir die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven wobei die Perspektivenwechsel auch innerhalb der Kapitel vorkommen - leider sind diese nicht sehr gut gekennzeichnet und so kam die in oder andere Verwirrung zwischendurch auf.


Natürlich ist die Spannung jetzt nicht das ganze Buch über gegeben wie man sich bei einem Buch mit über 350 Seiten vorstellen kann gibt es natürlich die ein oder andere zähe Phase in der sich Raymond Feist in seine Erklärungen verstrickt und einfach zu ausführlich wird, aber ansonsten fand ich den Schreibstil sehr angenehm lesbar.

Meinung:

Die Welt die wir hier von Raymond Feist präsentiert bekommen ist nicht unbedingt die einfallreichste und ähnelt stark dem Aufbau von Tolkien, es gibt Elben, Zwerge - Menschen und Co. - das mal zum Weltaufbau.


Pug und sein Freund Tomas sind beide auf jeden Fall gut charakterisiert und es macht auch Spaß die Geschichte aus beiden Perspektiven zu erleben.

An sich kann man jetzt noch sagen, dass die Handlung für mich sehr wohl ein neuartiges Elemente hatte, was ich auch so eigentlich nur aus Sci-Fi Romanen kennen, nämlich das es eine Art parallel Universum gibt mit einer anderen Lebensform. Sehr interessant auf jeden Fall und es gibt der Geschichte das gewisse Etwas.

Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen und ich empfehle die Geschichte rund um Pug wirklich weiter und werde sie auch auf jeden Fall weiterverfolgen. 

Fazit: Eine tolkienähnliche Welt - ein Junge im zarten Alter von 13 Jahren auf der Suche nach seinem Platz in der Welt.

Cover:  1 von  1 Stern 
Schreibstil: 0,8 von 1 Stern
Protagonisten: 0,8 von 1 Stern
Thematik/Umsetzung: 1,6 von 1 Stern

Gesamteindruck: 4,2 Sterne von 5 möglichen Sternen

1 Kommentar:

  1. Hallo,

    ich habe gar nicht mitbekommen, dass die Reihe neu aufgelegt wird. Interessant. Bei mir stehen noch die alten 90er-Jahre Bücher rum, die doch ein klein wenig kitschig wirken. Und auch schon ein wenig angefleddert, wenn ich ehrlich bin.

    Die neue Ausgabe sieht wirklich hübsch aus. *Mantra anstimmm*: "ich brauche die neue Ausgabe nicht, Ommmmm"... (Mal sehen, ob ich widerstehen kann, wenn mir die Dinger im Laden vor die Nase kommen.)

    ... wobei mir die Teile, die in dem Paralleluniversum spielen fast noch ein wenig besser gefallen haben.

    LG
    Meike

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