Freitag, 26. August 2016

[Rezension] Survive the night - Danielle Vega


Düstere Stimmung
Grausame Morde
und finstere Wahrheiten
Ein Killer macht jagd auf eine Gruppe Jugendlicher,
werden sie leben?
Oder doch alle sterben?

Eckdaten zum Buch:

  • Erscheinungsdatum:  Erstausgabe :11.07.2016
  • Verlag : Beltz, J
  • ISBN: 9783407747310
  • Fester Einband 272 Seiten
  • Art: Einteiler
  • Genre: Horror mit Fantasyelemente

Autor:

Danielle Vega verbrachte ihre Kindheit versteckt unter ihrer Bettdecke, während ihre Mutter Geschichten aus Stephen-King-Romanen nacherzählte, anstelle von Märchen über Prinzessinnen und Zwerge. Jetzt, als Erwachsene, kann sie an einer Hand abzählen, wie oft sie wirklich vor etwas Angst hatte. Danielle Vega hat zahlreiche Preise erhalten, für Belletristik wie auch Sachliteratur, darunter die Nominierung für den Pushcart Prize 2009 für ihr Buch "Drive". Sie lebt in Brooklyn. In Deutschland erschien bereits ihr Roman "Die Unbarmherzigen"

(C) Gulliver Verlag

Klappentext:

Casey hat gerade einen Drogenentzug hinter sich und lässt sich von ihrer Freundin Shana überreden, auf eine der legendären illegalen »Survive the night«-Parties mitzukommen. Die findet in einem stillgelegten U-Bahn-Tunnel statt und die Stimmung ist gigantisch. Bis Julie, ein Mädchen aus ihrer Clique, tot aufgefunden wird. Grausam zugerichtet. Casey, Shana und ihre Freunde sind schockiert. Sie wollen fliehen. Denn der Mörder scheint unter ihnen zu sein. Schon gibt es ein neues Opfer. Die Panik steigt. Wer oder was ist hinter ihnen her? Und wird Casey diese Nacht überleben? 
Ein unfassbar aufwühlender Psycho-Horror-Thriller in bester Stephen King-Tradition! Nervenzerfetzend, überraschend – genial!


Cover:

Das Cover scheint zu Beginn eher harmlos und unscheinbar und genau das ist ist es auch wenn man die Geschichte dahinter kennt. Keiner mag wohl auf den ersten Blick erkennen können welche beklemmende Horrorstory sich im Inneren befindet.

Mir persönlich gefällt das Cover ziemlich gut, es fällt auf jeden Fall aus den 0815 Horrorcovern heraus und lenkt die Aufmerksamkeit geschickt auf sich.

Schreibstil:

Der Schreibstil hat mir zu Beginn leichter Probleme bereitet, aber das lag wohl eher an der undurchsichtigen Handlung. Ansonsten würde ich ihn als solide und sehr komplex beschreiben. DAnielle Vega versteht es ausgezeichnet eine Horroratmospähre zu erschaffen und diese auch über eine sehr lange Zeit aufrecht zu erhalten. Gänsehaut ist auf jeden Fall garantiert bei der ein oder anderen Szene.

Meinung:

So nun zum wichtigsten Teil - und zwar die Story an sich.Ich muss sagen ich habe mich etwas schwer getan, dieses Buch zu bewerten - ich habe das Buch bereits für über 10 Tagen beendet aber bin doch etwas gespalten in meiner Meinung. Zum einen was ich mir sofort gedachte habe ist die Altersfreigabe die mit 14 Jahren doch sehr niedrig angesetzt finde für die doch sehr detaillierten Todesszenen. wenn man bedenkt das viele Filme weniger Brutalität erst ab 16 freigeben sind.
Zwar sieht man bei einem Film die Bilder direkt vor einem. aber trotzdem läuft beim Lesen eine Art viel beim Lesen ab und sogar ich habe mich das ein oder andere mal über die Brutalität gewundert. Vielleicht bin ich hierbei zu zimperlich aber, ich habe eben den Eindruck, dass 14 schon etwas niedrig ist.

Zumal fand ich das erste Drittel des Buches sehr unübersichtlich und auch teils langweilig, zwar nahm das Buch dann an Fahrt auf aber trotzdem trübt es den Gesamteindruck deutlich nach unten, wenn man bedenkt das viele das Buch wahrscheinlich vorzeitig aus der Hand gelegt hätten.

Was übrigens bei den Mordszenen zu detailliert war, wurde übrigens bei dem Setting eher gespart und man konnte sich so sehr viel selbst zusammenreimen wie es wohl dort aussieht wo die Jugendlichen gerade umherschweifen. Da hätte ich mir dann doch etwas mehr gewünscht - zumindest etwas.


Die Protagonisten fand ich allgemeinen gut beschrieben und charakterisiert wobei ich eigentlich keinen Lieblingscharakter hatte und auch keine wirklich Verbindung zu einem der Chars aufbauen konnte, aber bei einem Horrorbuch sich mit einem Charakter zu identifizieren ist mir persönlich sowieso noch nie passiert, daher ist das auch keine wirklich Kritik geht, geht es doch mehr um die schaurige Atmosphäre und den Gruselflair.

Übrigens bin ich mir nicht sicher ob es sich bei dem Buch wirklich um einen Einteiler handelt, da gerade zum Schluss hin viele Fragen unbeantwortet blieben.

Fazit: Ein Buch das zu Beginn nicht unbedingt einfach zu verstehen ist man wird als Leser doch sehr hastig mit den Ereignissen konfrontiert, die eher eine verwirrende Wirkung hat, jedoch steigert sich die Handlung von Seite zu Seite.

Cover. 1 von 1 Stern
Schreibstil: 0,8 von 2 Stern
Protagonisten: 0,8 von 1 Stern
Thematik/Umsetzung: 1 von 2 Sternen

Gesamteindruck: 3,6 von 5 möglichen Sternen

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